Anpassung unseres Mietsystem zum 1. September 2026 aufgrund gesetzlicher Rahmenbedigungen.

Liebe Kundinnen und Kunden,

aufgrund neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen müssen wir unser Mietsystem zum 1. September 2026 anpassen:

Die bisherige vertraglich fixierte Anrechnung von Mietzahlungen auf einen späteren Kaufpreis können wir für Neuverträge nicht mehr anbieten.

Unser Versprechen aber bleibt: Mieten bleibt der einfachste Weg, mit dem Musizieren zu beginnen. Und wer sich später für ein Instrument aus unserem Haus entscheidet, wird auch weiterhin von besonderen Vorteilen profitieren.

Sie erhalten weiterhin attraktive Sonderkonditionen bei:

  • der Übernahme des Mietinstruments,
  • dem Kauf eines Neuinstruments.

Dabei unterbreiten wir Ihnen zukünftig ein individuelles Angebot, unter berücksichtigen u.a.

  • dem Zustand und Alter des Mietinstrumentes,
  • ihrer Treue und Dauer der Miet- bzw. Geschäftsbeziehung.

Sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie persönlich zu den Möglichkeiten und dem besten Weg zu Ihrem Wunschinstrument.

Ihr Musik Reitemann Team


Rechtlicher Hintergrund – für alle die es genau wissen wollen:

CCD2 (Consumer Credit Directive II, Richtlinie (EU) 2023/2225) ist die neue EU-Verbraucherkreditrichtlinie, die den europäischen Kreditmarkt weitreichend reformiert und ab dem 20. November 2026 bindend anzuwenden ist. Ziel ist die Stärkung des Verbraucherschutzes und die Regulierung moderner Finanzierungsformen wie „Buy Now, Pay Later“ (BNPL), zinsloser Kredite oder Kleinstkredite.

Unsere Zusage, einer festen Anrechnung von bestimmten Mietzahlungen bei späterem Kauf, ist rechtlich eine Finanzierungshilfe und fällt mit Inkrafttreten der CCD2 Richtlinie in deren Regelungsbereich.

Um die Zusage weiterhin anbieten zu können, müssten wir bei Mietvertragsabschluss zukünftig eine umfangreiche Bonitätsprüfung und Dokumentation unserer Mietkunden erstellen. Neben erheblichem Mehraufwand ist dies auch mit zusätzlichen Kosten verbunden, die unser Mietmodell verteuern und auch verkomplizieren würden. Daher haben wir uns entschieden, die festen und verbindlichen Zusagen von Mietanrechnungen nicht mehr zu geben, sodass unser Mietmodell für alle Seiten einfach und unkompliziert bleibt.

Generationenwechsel bei Musik Reitemann

Die Melodie bleibt die gleiche – und doch gibt jede Generation ihr einen eigenen Klang.

Liebe Kunden, Lieferanten, Partner und Wegbegleiter,

die Übergabe des Taktstocks ist in jedem Musikverein ein besonderer Moment: Die Musiker bleiben dieselben, das Stück ist vertraut – und doch entsteht ein neuer Klang. Ein solcher Moment ist nun bei Musik Reitemann gekommen.

Musik Reitemann ist untrennbar mit dem Namen Peter Reitemann verbunden. Als Gründer und prägender Kopf von Musik Reitemann hat er den Grundstein gelegt – mit viel Leidenschaft für die Musik, großem handwerklichen Können und dem Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. Was einst als Ein-Mann-Betrieb begann, hat sich über die Jahre Schritt für Schritt zu einem bekannten Unternehmen in der Branche weiterentwickelt. Aus einem Solo ist ein Ensemble geworden. Aus der Arbeit eines Einzelnen ein Team, das heute gemeinsam für Qualität, Verlässlichkeit und Begeisterung für Blasmusik steht.

Wenn Peter Reitemann nun einen Schritt aus der ersten Reihe macht, ist das kein Abschied, sondern ein bewusster Übergang. Er bleibt dem Unternehmen weiterhin eng verbunden und wird auch künftig mit seiner Erfahrung unterstützen – wenn auch etwas mehr im Hintergrund.

So übernimmt ab 1. Juli 2026 die nächste Generation die Verantwortung:

  • Florian Reitemann als Geschäftsführer
  • Christina Geiger als Verkaufsleitung

Sie führen Musik Reitemann weiter – mit Blick für die Tradition und Offenheit für neue Impulse.

Für unsere Kunden, Lieferanten und Partner bleibt dabei vieles vertraut: die Ansprechpartner, der persönliche Kontakt und unser Anspruch an die Betreuung, Beratung und Verlässlichkeit.

Denn wie in jeder guten Blasmusik gilt auch bei uns: Nicht die einzelne Stimme macht den Klang – sondern das Zusammenspiel. Für diese Kontinuität steht weiterhin unser gesamtes Team, das diesen Weg mitgeht.

Wir freuen uns auf diesen neuen Abschnitt und sagen Danke für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

Mit den besten musikalischen Grüßen

Ihre Familie Reitemann
und das gesamte Team von Musik Reitemann

Volles Haus beim Bläserklassen-Infoabend am 27.2.2026

Beim Bläserklassen-Infoabend am Freitag, 27.02.2026 kamen rund 30 interessierte Gäste aus dem gesamten Allgäu in den Räumen bei Musik Reitemann in Kempten-Lenzfried zusammen, um sich über Konzeption, Organisation und Umsetzung von Bläserklassen zu informieren. Unter den Teilnehmenden befanden sich Vereinsverantwortliche zahlreicher Musikvereine sowie Lehrkräfte verschiedenster Schulen. Das große Interesse zeigte sich nicht nur in zahlreichen Fragen, sondern auch im intensiven fachlichen Austausch während des gesamten Abends. Zentrale Programmpunkte waren die praxisnahen Berichte aus bestehenden Bläserklassen.

So gaben Elena Geist und Ida Finkenzeller Einblicke in ihre Bläserklassen in Weitnau und Buchenberg, die dort fest im Schulunterricht verankert sind und auf Initiative der Schulen betrieben werden.
Neben den ersten zwei verpflichtenden Jahren existiert bereits eine weiterführende Bläserklasse für die Jahrgangsstufen 7 bis 9, die in diesem Jahr erstmals an den Wertungsspielen in Betzigau teilnehmen möchte. Besonders anschaulich wurde dargestellt, wie wichtig neben dem musikalischen Unterricht auch das Auftreten nach außen ist. Regelmäßige Auftritte bei Schulfesten, Schulgottesdiensten oder Dorffesten fördern nicht nur die Sichtbarkeit der Bläserklasse, sondern stärken auch Motivation, Selbstbewusstsein und Gemeinschaft der Kinder.
Ergänzt wurden die Berichte durch Stimmen aus den Bläserklassen selbst. Aussagen wie
„Bläserklasse bedeutet für mich eine stärkere Klassengemeinschaft“, „Leidenschaft“ oder
„zusammen Musik machen“ verdeutlichten eindrucksvoll den pädagogischen und sozialen Mehrwert.

Ramona Steidele stellte die Bläserklasse Rottachsee vor und hob den Erfolgsfaktor des Zusammenspiels von Musikverein, Schule und Gemeinde hervor. Anhand dieses Modells wurde deutlich, wie wichtig verlässliche Partnerschaften und eine gemeinsame Zielsetzung für eine nachhaltige Bläserklassenarbeit sind.

Ergänzend informierten wir von Musik Reitemann über unsere Mietinstrumente für Bläserklassen, die im Rahmen spezieller Bläserklassenverträge zu besonders attraktiven Konditionen angeboten werden. Dabei handelt es sich um kindgerechte Schülerinstrumente, die sich ideal für den Einstieg eignen und sowohl organisatorische als auch finanzielle Hürden reduzieren können. Darüber hinaus hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, in einschlägiger Literatur für Bläserklassen zu stöbern und sich individuell beraten zu lassen.

Im Anschluss an die Vorträge entwickelte sich ein intensiver Austausch zwischen Referentinnen, Teilnehmenden und untereinander. Dabei wurde deutlich, dass die Einrichtung und Etablierung einer Bläserklasse, insbesondere in der Anfangsphase, ein anspruchsvolles und vielschichtiges Projekt ist. An vielen Stellen braucht es dabei Kreativität – etwa bei: der Finanzierung, der Gewinnung geeigneter Lehrkräfte, sowie bei der gestalterischen und organisatorischen Konzeption der Bläserklasse.

Gleichzeitig zeigte sich aber auch klar: Ist eine Bläserklasse gut strukturiert und etabliert, entfaltet sie einen großen Mehrwert – für Schulen, Musikvereine und insbesondere für die musikalische und persönliche Entwicklung der Kinder.

Ein zentrales Fazit des Abends war der hohe Stellenwert der Kooperation mit der Schule. Kann die Bläserklasse fest im Schulalltag verankert werden, entsteht ein nachhaltiges musisches Angebot. Als besonders erfolgreich wurde das Zusammenwirken von Schule, Musikverein und Stadt bzw. Gemeinde beschrieben, da Organisation, Finanzierung und lokale Einbindung gemeinsam getragen werden können.

Auch die größten Herausforderungen wurden offen benannt: Neben den personellen Ressourcen stellt vor allem die Finanzierung von Bläserklassen viele Projekte vor Aufgaben. Als hilfreicher Hinweis wurde genannt, dass es hierfür verschiedene Förderprogramme und Fördertöpfe gibt, etwa „Klasse im Puls“ (www.klasse-im-puls.de), die bei der Umsetzung unterstützen können.

Der Bläserklassen-Infoabend war insgesamt ein sehr erfolgreicher Abend, der fundierte Einblicke in bestehende Projekte bot, konkrete Hilfestellungen aufzeigte und gleichzeitig Mut machte, neue Bläserklassen zu starten oder bestehende weiterzuentwickeln. Der lebendige Austausch, die praxisnahen Erfahrungsberichte und das große Interesse unterstrichen eindrucksvoll die Bedeutung und das Potenzial der Bläserklassenarbeit.

Wir sagen vielen Dank an alle die da waren und sind gespannt, welche Früchte der Abend trägt 🙂

Goldener Meistertitel für Peter Reitemann – 38 Jahre meisterhafte Handwerkskunst

Die Handwerkskammer Schwaben hat unserem Firmenchef Peter Reitemann den Goldenen Meistertitel verliehen. Diese besondere Auszeichnung würdigt die jahrzehntelange Hingabe und exzellente Arbeit im Metallblasinstrumenten- und Schlagzeugmacherhandwerk.

Peter Reitemann legte am 4. Dezember 1987 erfolgreich seine Meisterprüfung ab und ist seitdem ununterbrochen in seinem Beruf tätig. Mit über 38 Jahren Erfahrung steht er für höchste Qualität, präzise Handwerkskunst und einen Service, der weit über die Region hinaus geschätzt wird.

Die Ehrung unterstreicht die Kompetenz unserer Meisterwerkstatt, die für individuelle Beratung, sorgfältige Reparaturen und nachhaltige Lösungen bekannt ist. Sie zeigt, dass bei uns Tradition und Innovation Hand in Hand gehen.

„Diese Auszeichnung ist für mich eine große Ehre und gleichzeitig Ansporn, weiterhin das Beste für unsere Kundinnen und Kunden zu geben.“

Peter Reitemann

Wir gratulieren herzlich und freuen uns, auch in Zukunft meisterhafte Qualität und Service bieten zu dürfen.

Schnäppchentage im November 2025

Rückblick auf eine gelungene Aktionswoche

Unsere Schnäppchentage Anfang November (4.-7.11.2025) waren wieder ein voller Erfolg – und das freut uns sehr. Viele Kundinnen und Kunden haben die Gelegenheit genutzt, mit einem limitierten Sortiment an Einzelstücken, Vorführ- und Gebrauchtinstrumenten sowie B-Ware ein echtes Schnäppchen zu machen. Schon ab Dienstag war richtig was los in unserem Ladengeschäft in Kempten-Lenzfried. Zahlreiche Schnäppchenjäger, die sich zuvor für den exklusiven E-Mail-Versand der Schnäppchenpreisliste registriert haben, nutzten die Gelegenheit und haben sich ihr Schnäppchen direkt gesichert. Gleichzeitig wurden die Aktionstage aber auch genutzt, um sich in Ruhe beraten zu lassen und gezielt neue Instrumente anzuschaffen.

Besonders gut angekommen sind auch unsere Pflegekurse am Donnerstag. Die Einheiten für Holz- und Blechblasinstrumente waren gut besucht – und selbst erfahrene Musikerinnen und Musiker konnten noch etwas dazulernen. Schön war auch, dass viele junge Musikerinnen und Musiker mit dabei waren und sich aktiv eingebracht haben.

Am Freitag hatten wir Besuch von Manfred von der Firma K&M, der mit einem großen Ersatzteillager und viel Know-how zahlreiche Notenständer wieder in Schuss gebracht hat. Ein kostenloser Service, der von vielen gerne angenommen wurde.

Gewinnspiel: Und die Gewinner sind…
Auch unser Gewinnspiel zur Aktionswoche kam gut an – vielen Dank an alle, die mitgemacht haben! Jeweils 2 Eintrittsticketes zur Blasorchestermesse BRAWO 2025 haben wir unter allen Newsletter-Abonnenten und über unsere Social Media Kanäle (Instagram und Facebook) verlost.

Für uns war es eine rundum gelungene Woche mit vielen guten Gesprächen, interessierten Gästen und einer tollen Atmosphäre im Haus. Danke an alle, die dabei waren!

BUFFET CRAMPON Brass Days 2025

BUFFET CRAMPON Brass Days 2025 – Sofortrabatte auf Profi-Blechblasinstrumente

Bis 15. Dezember 2025 erhalten Sie bei uns exklusive Sofortrabatte auf ausgewählte Profi-Instrumente der Marken B&S, Besson, Antoine Courtois und Hans Hoyer.

Rabatte im Überblick:

  • Trompeten: bis zu 200 € Rabatt
  • Kornette, Hörner, Posaunen: bis zu 400 € Rabatt
  • Tenorhörner & Euphonien: bis zu 600 € Rabatt

Und von den Marken sieht’s so aus:

  • Trompeten: B und C. Marken: B&S und A. Courtois
  • Kornette: Marke: Besson
  • Waldhorn: B/F Doppelhorn. Marke: Hans Hoyer
  • Posaune: Ten., Bass. Marken: B&S und A.Courtois
  • Tenorhorn/Euphonium : Marken: B&S und Besson

Bitte beachten:

  • Rabatte jeweils nur auf die Profi-Serien
  • keine Student- oder Intermediate-Instrumente
  • bei den Posaunen nur B&S Meistersinger, keine BS3085
  • Der Rabatt gilt auf den jeweiligen UVP und wird direkt abgezogen.

Jetzt testen und beraten lassen:
Kommen Sie vorbei, probieren Sie Ihr Wunschinstrument aus und sichern Sie sich Ihren Rabatt direkt vor Ort!

Adresse:
Musik Reitemann, Wettmannsberger Weg 3, 87437 Kempten-Lenzfried

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Rückblick: Flöten-Service-Tag am 6.6.2025

Am Freitag, den 6. Juni 2025, fand bei Musik Reitemann ein ganz besonderer Aktionstag statt: Der Pearl Flöten-Service-Tag lockte zahlreiche Flötistinnen und Flötisten zu uns ins Haus – organisiert in Zusammenarbeit mit Pearl Flutes im Rahmen der Quartz Forza Flute Service Days.

Der Tag war ein voller Erfolg! Viele Musiker:innen nutzten die Gelegenheit, ihre Querflöte vom renommierten Flötenexperten René Tempel – bekannt als „der Flötendoktor“ – fachgerecht überprüfen und einstellen zu lassen. Am Service-Point herrschte reges Treiben, zeitweise bildete sich sogar eine kleine Warteschlange. Doch bei Kaffee, anregenden Gesprächen und musikalischer Atmosphäre verging die Wartezeit wie im Flug.

Neben dem professionellen Flötenservice bot der Tag ein vielseitiges Rahmenprogramm:

  • Große Auswahl an Pearl Forza- und Elegante Primo-Modellen zum Testen
  • Persönliche Beratung rund um Flötenmodelle und Spieltechnik
  • Hochwertiges Pflegezubehör – inklusive einer exklusiven Auswahl von BG
  • Fachkundige Wartung und Pflege von Querflöten – markenunabhängig

Ein herzliches Dankeschön geht an René Tempel, das Team von Pearl Flutes sowie an alle Besucher:innen, die diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung!

Partnerhinweis von Buffet Crampon: Die Woodstock Academy 2025

Die Woodstock Academy 2025 findet vom 24. bis 30. Oktober 2025 in den malerischen Orten St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang rund um den Wolfgangsee statt. Dieses einzigartige musikalische Fortbildungsformat bietet über 120 Workshops, Einzel- und Gruppenunterricht für alle Instrumente und Leistungsstufen. Teilnehmer können ihren individuellen Stundenplan flexibel gestalten und aus einem breiten Angebot wählen, das von Mental & Vital-Kursen bis hin zu Ensemble- und Bandunterricht reicht. Die Academy richtet sich an Musiker aller Altersgruppen und Niveaus – vom Anfänger bis zum Profi. ​Woodstock Academy+2Woodstock Academy+2Kitzbüheler Alpen+2Kitzbüheler Alpen

Ein besonderes Highlight der Woodstock Academy 2025 ist die Instrumentenausstellung von Buffet Crampon, die in Kirchberg, Brixen und Westendorf stattfindet. Hier können Teilnehmer die hochwertigen Instrumente des französischen Herstellers testen und sich von erfahrenen Dozenten beraten lassen. Unterstützt wird die Ausstellung von renommierten Musikern wie Andreas Eitzinger, Georg Pranger und Johannes Hartl, die mit Instrumenten von Buffet Crampon auftreten. ​Woodstock Academy

Buffet Crampon, gegründet 1825 und mit Hauptsitz in Mantes-la-Ville bei Paris, ist Europas größter Hersteller von Blasinstrumenten. Mit über 1.000 Mitarbeitern weltweit, darunter mehr als 460 in Deutschland, fertigt das Unternehmen an seinen beiden Fertigungsstätten in Markneukirchen/Vogtland sowohl Holz- als auch Blechblasinstrumente. Die Unterstützung der Woodstock Academy 2025 unterstreicht das Engagement von Buffet Crampon für die Förderung der Blasmusik und die Unterstützung von Musikerinnen und Musikern auf allen Ebenen.

Informationen und Anmeldung unter www.woodstockacademy.at

12 Ideen für die nachhaltige Gewinnung von Jungmusikern

Mit am wichtigsten ist die gezielte Ansprache von Kindern und Jugendlichen sowie die Betreuung. Neben der Werbung und Sichtbarkeit des Vereins sind auch weitere organisatorische und strukturelle Dinge zu beachten. Dies sind beispielsweise:

  • Schulkooperationen: Musikvereine können aktiv mit Schulen zusammenarbeiten, um Musikprojekte oder -workshops anzubieten. Dadurch können Kinder und Jugendliche direkt in Kontakt mit der Musik und dem Musikverein kommen. Dies ist der einfachste Weg, um eine große Anzahl an Kindern im entsprechenden Alter und vor Ort zu erreichen.

Praxistipp: Sprecht Eure lokale Schule bzw. die Musiklehrer direkt an. In der Regel werden diese Euch gerne eine Möglichkeit bieten, Euren Musikverein kurz vorzustellen und für’s Musizieren zu werben. Eine kurze Vorstellungsrunde oder ein kleines Konzert? Ganz egal – nutzt den Ansatzpunkt Schule! Kennt ihr „Cilli & ihre Freunde machen Musik“? Ein kleines Büchlein, das sich bei so einer Gelegenheit als ideales Mitbringsel eignet. In einer kurzen Geschichte wird erzählt, wie Cilli mit ihren Freunden ein Konzert eines Musikvereins in der Schule hört und sich für das Musizieren zu interessieren beginnt. Sie besuchen einen Musikumzug, werden auf den Infonachmittag des Musikvereins aufmerksam und wollen anschließend ein Instrument lernen. Ihr könnt mit der Werbung Eures Vereins ideal daran anknüpfen. Weitere Informationen und Bezugsmöglichkeiten hier.

  • Probestunden, Workshops und „Instrumentenkarussell“: Offene Proben oder spezielle Workshops für Anfänger, wie zum Beispiel ein Trommelworkshop oder ein „Schnupperangebot“, ermöglichen es Interessierten, den Verein und die Musik ohne Verpflichtung kennenzulernen. Viele Musikvereine bieten im Rahmen einer offenen Veranstaltung auch an, dass interessierte Kinder mehrere Instrumente einfach anspielen können („Instrumentenkarussell“). Infonachmittage können beispielsweise auch mit externer Unterstützung und einem fertigen Konzept organisiert werden (z.B. mit dem Kinderkonzert „Die traurige Flöte“ von und mit Herbert Hornig, der die Instrumente im Rahmen eines musikalischen Theaters vorstellt).

Praxistipp: Für die Instrumentenvorstellung bzw. auch das „Instrumentenkarussell“ stellen wir Euch gerne im Rahmen einer Kooperation Leihinstrumente zur Verfügung. Damit muss niemand sein eigenes Instrument zur Verfügung stellen und die Kinder haben die Möglichkeit, auf einem einwandfreien Schülerinstrument zu testen.

  • Social Media & Online-Präsenz: Durch regelmäßige Posts und Videos auf Plattformen wie Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube kann der Verein eine breitere Zielgruppe ansprechen, insbesondere auch junge Menschen, die viel Zeit online verbringen.
  • Instrumentenunterricht: Neben der Ausbildung in Musikschulen und von professionellen Musiklehrern gibt es vielleicht auch in den eigenen Reihen des Vereins gute Musiker, die beim Unterricht unterstützen können. Auch wenn die Schüler nicht von Anfang an in der Kapelle mitspielen, ist es wichtig eine (Ver-)Bindung zum Musikverein aufzubauen, um den Weg in die (Jugend-)Kapelle zu ebnen.
  • Finanzielle Unterstützung: Nicht jeder junge Mensch kann sich die nötige Ausrüstung oder den Musikunterricht leisten. Der Verein kann daher beim Instrumentenunterricht unterstützen: Entweder finanziell oder durch die Zurverfügungstellung eigener Ausbilder. Auch bei der Ausstattung kann der Musikverein durch die Bereitstellung von Instrumenten unterstützen (Bereitstellung, Zuschuss, Übernahme der Miete, etc.).

Praxistipp: Inzwischen ist es gängig, dass die Musikinstrumente für die Instrumentalausbildung nicht mehr gekauft, sondern günstig und flexibel gemietet werden. Damit ist nicht nur der finanzielle Einsatz gering, sondern auch sichergestellt, dass die Instrumente in einwandfreiem Zustand und gut spielbar sind. Auch ein regelmäßiger Servicecheck ist inklusive. Unser Mietsystem ist speziell für Einsteiger ausgerichtet und bewährt sich seit über 30 Jahren. Im größeren Umfang bieten wir auch besondere Konditionen für Bläserklassen an.

  • Mentoring-Programme: Erfahrene Musiker können als Mentoren für neue Mitglieder und Jungmusiker agieren. Ein solches Patenschaftsprogramm fördert die Bindung und gibt jungen Musikern die Möglichkeit, sich besser zurechtzufinden und schneller in die Gruppe integriert zu werden.
  • Anerkennung der Leistung: Es ist wichtig, die Fortschritte und das Engagement der jüngeren Mitglieder zu würdigen, sei es durch Urkunden, Auszeichnungen oder besondere Anerkennung bei Veranstaltungen. Hier leistet unter anderem unser Dachverband (Allgäu-Schwäbischer Musikbund) sehr gute Arbeit. Neben den Leistungsprüfungen wird auch die Zugehörigkeit regelmäßig ausgezeichnet und die Entwicklung damit gefördert.
  • Öffentliche Auftritte und Wettbewerbe: Regelmäßige Auftritte vor Publikum, auch bei lokalen Veranstaltungen, machen den Verein sichtbar und zeigen potenziellen Neumitgliedern, wie viel Freude es macht, gemeinsam Musik zu machen.
  • Junge Musiker in den Mittelpunkt stellen: Der Fokus auf junge Talente bei Konzerten oder Wettbewerben kann ein Anreiz für andere junge Menschen sein, sich ebenfalls dem Verein anzuschließen und pusht die bereits aktiven Jungmusiker in ihrer musikalischen Entwicklung. Auch eine eigene Jugendkapelle ist dabei für den gesamten Verein wichtig – eine Formation, die die Jungmusiker in besonderer Weise verbindet und sichtbar macht.
  • Förderung von Eigeninitiative: Die Verantwortung der älteren Mitglieder liegt auch darin, aktiv die jüngeren Generationen in die Planung und Organisation ihrer Proben und Auftritte einzubeziehen. So wachsen Jungmusiker in eine aktivere Rolle im Verein.
  • Freizeit-Veranstaltungen: Veranstaltungen, bei denen auch die Gemeinschaft im Mittelpunkt steht, fördern die Zugehörigkeit und den Spaß an der Gemeinschaft. Gemeinsame Ausflüge, Probenwochenenden etc. sind Beispiele dafür.
  • Eltern einbeziehen: Auch Eltern sollten aktiv in die Ausbildung und die Aktivitäten des Vereins eingebunden werden, sei es durch Elternabende, Vereinsfeste oder durch die Möglichkeit, selbst als Helfer oder Unterstützer mitzuwirken. Sie sind die aktiven Unterstützer und mit unter auch treibende Kraft in der ersten Zeit der Ausbildung.

Indem Musikvereine aktiv auf junge Menschen zugehen, kreativ auf deren Bedürfnisse eingehen und eine einladende Atmosphäre schaffen, können sie nachhaltig und erfolgreich Nachwuchs gewinnen und den Fortbestand des Vereins sichern.

Text: Florian Reitemann

Ferien-Workshop: Samba für Kids

Seid dabei, wenn es im Ferienworkshop „Samba für Kids“ heißt: Trommeln, Tanzen und Spaß haben! 🌟 Dieser Workshop ist die perfekte Gelegenheit, um Schwung in die Ferien zu bringen und dabei das musikalische Talent zu entdecken und zu fördern.

Der Workshop wird von Sebastian Kern, einem erfahrenen Percussionisten geleitet. Das Highlight am Ende jedes Kursblocks: Ein Abschlusskonzert für die Eltern!

Wann?
Es finden zwei Kurse am Mittwoch, 05. März 2025 statt.
Kurs 1: von 9 Uhr bis 12 Uhr und Kurs 2: von 13 Uhr bis 16 Uhr.

Wo?
Der Workshop findet im Musikheim St. Mang statt (Theodorplatz 9, 87437 Kempten-St. Mang).

Was sonst noch wichtig ist

  • Es sind keine Vorkenntnisse nötig! Instrumente werden gestellt.
  • Max 10 Kids pro Kurs
  • Kursgebühr 40€/Kind

Weitere Informationen und Anmeldung auf der Homepage von Sebastian Kern ➡️ Workshop Infos oder per Mail an info[at]sebastiankern.com

Verpasst nicht die tolle Gelegenheit zu diesem besonderen Ferienprogramm, bei dem gleichzeitig die musikalischen Fähigkeiten Eurer Kinder gefördert werden. Sebastian Kern freut sich auf Euch! 🌟

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